„Ihr versorgt Tausende Studis. Das geht niemals komplett nachhaltig. Also wofür die Mühe?“

Liebe Leserinnen und Leser,

Hin und wieder hören wir solche oder ähnliche Argumente. Wir sind aber sicher, dass die Mühe lohnt. Weil oft auch Details entscheiden. Gerade im Alltag.

In der Großküche nachhaltig kochen? Das geht! Und zwar, indem wir bei den kleinen Dingen anfangen. Der wohlverdiente Kaffee am Mittag – in Mehrwegtassen serviert. Rein ins Kühlhaus – direkt die Tür schließen. Raus aus dem Kühlhaus – wieder direkt die Tür schließen. Überflüssiges Licht – ausschalten. So können wir, das gesamte AKAFÖ, zum Klimaschutz beitragen.

Es geht weiter beim Umgang mit den täglichen Speisen und deren Resten. Wir bringen Lebensmitteln eine besondere Wertschätzung entgegen. Und damit tragen wir zum Klimaschutz bei. Wir planen mit genauen Rezepturen. Wir portionieren optimal und bestellen bedarfsgenau. So vermeiden wir, dass größere Mengen Speisereste anfallen.

Foto: KlimaExpo.NRW

Der letzte Schritt zum Thema Nachhaltigkeit sind unsere Projekte. Immer noch läuft unser „Zu gut für die Tonne“-Projekt. Alleine dadurch konnten wir den Abfall in unseren gastronomischen Betrieben um rund 25% senken.

Großküchen und Klimaschutz – ganz ohne ökologischen Fußabdruck geht’s nicht. Aber wir arbeiten dran.

Ihr Lorenz Drozda