Das zeigen wir von der KlimaExpo.NRW nun auch mit unserem neuen Blog: Hier lesen Sie in Zukunft Erfahrungsberichte und Einschätzungen, von Klimaschützern für Klimaschützer, aus Nordrhein-Westfalen und für alle Interessierten. Nordrhein-Westfalen ist das Energieland Nr. 1 in Europa und gleichzeitig ein Schlüsselland für die Erreichung der deutschen und europäischen Klimaschutzziele. Das Land hat diese Rolle früh anerkannt und sich als erstes Bundesland per Gesetz ehrgeizige Ziele zur Treibhausgasminderung gesetzt. Mit welchen konkreten Maßnahmen diese Ziele erreicht werden können, fasst der kürzlich vom Landtag beschlossene „Klimaschutzplan Nordrhein-Westfalen“ zusammen. Der zuvor durchgeführte Dialog- und Beteiligungsprozess ist in seiner Breite und Tiefe beispiellos und wurde zum Vorbild für den „Klimaschutzplan 2050“, den die Bundesregierung Mitte 2016 vorlegen will.

Die Umsetzung des NRW-Klimaschutzplans erfordert attraktive, verlässliche Rahmenbedingungen – und engagierte Akteure vor Ort in Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Zivilgesellschaft. Auf diesem Weg starten wir nicht bei Null. Viele Akteure haben bereits erkannt, dass Klimaschutz und Klimaanpassung sich lohnen – und zwar nicht nur durch eingesparte Tonnen CO2 oder vermiedene Hochwasserschäden, sondern durch reduzierte Kosten, neue Geschäftsfelder und Exportchancen, stärkere Kunden- und Mitarbeiterbindung, mehr Wertschöpfung und neue Jobs,  eine intaktere Umwelt, mehr Wohn- und Lebensqualität,……
Diese fortsetzbare Liste beschreibt, was mit dem Claim „Motor für den Fortschritt“ gemeint ist: Die Zusatzeffekte („Co-Benefits“) von Klimaschutz und Klimaanpassung in den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – wirtschaftlich, sozial und ökologisch. In vielen Projekten gibt dieser Zusatznutzen den entscheidenden Impuls zum Handeln. Dies gilt insbesondere für Maßnahmen, die nicht vom Ordnungsrahmen erzwungen werden, sondern auf freiwilligem Handeln basieren. Diesen Trend zum proaktiven Handeln im Sinne des „Fortschrittsmotors Klimaschutz“ möchte die KlimaExpo.NRW sichtbar machen und verstärken. Zu diesem Zweck suchen wir nach guten Beispielen und kreativen Akteuren und nehmen diese in unsere stetig wachsende, landesweite Leistungsschau auf.

Wir möchten Impulse zur Nachahmung und zur Entwicklung neuer Ideen und Projekte geben, indem wir einen Dialog über die guten Beispiele in Gang setzen und damit Lernprozesse ermöglichen. Als dezentrale, kontinuierlich angelegte „Expo neuen Typs“ wollen wir dies durch eine kluge Kombination virtueller und physischer Formate erreichen. Diese reichen von der zweisprachigen Online-Präsenz und der Nutzung sozialer Medien bis hin zu konkreten Besuchsmöglichkeiten vor Ort:
Unser neuer Blog ergänzt die KlimaExpo.NRW-Webseite zur Leistungsschau, auf der wir unsere Projekte ausführlich darstellen. Nutzen Sie die Möglichkeit, mit Klimaschutzakteuren aus den NRW-Regionen, aus den KlimaExpo.NRW-Projekten und von unseren zahlreichen Partnern in den Dialog zu treten. Teilen Sie uns Ihre persönlichen Eindrücke über Ihre Arbeit, Aktivitäten und Organisationen rund um das Thema Klimaschutz mit.
Gemeinsam mit unseren regionalen und fachlichen Partnern werden wir zudem die Projektstandorte zu Themenrouten verknüpfen und diese den verschiedenen Zielgruppen anbieten. Die Bandbreite reicht dabei von lokalen Fahrradrouten mit den attraktivsten Klimaschutzstandorten einer Kommune als Angebot für die breite Bevölkerung bis hin zu landesweiten, technologiespezifischen Routen für internationale Fachdelegationen.

Die KlimaExpo.NRW ist als offener Prozess organisiert – bis zum Jahr 2022 wollen wir gemeinsam mit den Akteuren im Land 1.000 Schritte in eine klimafreundliche Zukunft gehen. Wir sind offen bezüglich der Aufnahme neuer Projekte aber auch mit Blick auf Kooperationen und die Umsetzung von Formaten, die den „Fortschrittsmotor Klimaschutz“ deutlich machen.

Wir freuen uns deshalb über Ihre Anregungen, Vorschläge und Kommentare!